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Labstep entwickelt Grundlage für KI im Labor - Onviga
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Labstep entwickelt Grundlage für KI im Labor

Seitenansicht eines Chemikers mit Laptop und Labstep im Labor

Seit 2014 versucht der englische Softwareanbieter Labstep neue Wege in der Dokumentation von Versuchsreihen und Forschungsergebnissen in Laboren zu entwickeln, die es dem Laboranten erlauben, Beobachtungen in Echtzeit zu notieren, Materialverbräuche in den einzeln Prozessschritten zu protokollieren und Ergebnisse mit anderen Teilnehmern einer Forschungsgruppe auch über Laborgrenzen hinaus sicher zu teilen.

Die Idee, die Informationen eines Labors digital zu erfassen liegt fast 40 Jahre zurück, doch erst in den letzten fünf Jahren sind mit dem Internet 4.0, genaueren Anforderungen an Messmethoden und dem Wunsch, Ergebnisse teilen und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) auswerten zu können, die technologischen Voraussetzungen geschaffen worden, den Laborbetrieb zu digitalisieren.

Labstep ist eines der am weitesten entwickelten ELBs und wird inzwischen in über 900 Universitäten eingesetzt. Zunehmend nutzen auch kommerzielle Kunden aus dem Biotechnologie- und Pharmasektor das Produkt, welches laufend um neue Features erweitert wird und den Gründern von der Universität Oxford im Jahre 2018 einen Platz unter „Forbes 30 under 30“ im Bereich Biochemie/Biotechnologie gesichert hat:

  • ein umfassendes elektronisches Laborbuch, das alle Elemente des Experimentierens aufzeichnet
  • Master-Protokolle können mit Notebook-Einträgen verknüpft und für einzelne Experimente geändert werden, ohne dass dies Auswirkungen auf den Master hat
  • Schritt-für-Schritt-Experimentieroberfläche zum Durchlaufen von Vorgängen und Aufzeichnen von Abweichungen in Echtzeit auf Desktop- und Mobilgeräten
  • Flexible Eingabefelder ermöglichen die Anpassung von Notizen und Ergebnissen
  • Anhänge und Unterstützung von Dateiformaten wie .dna, .gb, .gbk, .fa
  • Integration von Microsoft Office, Molecular Sketcher, SnapGene

Alle Aktivitäten - einschließlich elektronischer Signaturen - werden mit einem Zeitstempel versehen, um die Integrität des Prüfpfads sicherzustellen, was bei Patentanmeldungen sowie der Reproduktion von Versuchsergebnissen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bietet. Mit Labstep wird so im Zeitverlauf aus allen Experimenten einer Forschungsgruppe ein strukturierter Datenbestand gewonnen, der mit entsprechenden Algorithmen und künstlichen Intelligenz weiter analysiert werden kann, um Korrelationen und Bezüge zu entdecken, die der Laborant und Wissenschaftler unmöglich allein erfassen und verarbeiten kann.